Dieser Artikel ist der Auftakt zu einer dreiteiligen Serie, die sich damit befasst, wie verschiedene Medienbranchen heute mit KI umgehen. Jeder Teil baut auf dieser gemeinsamen Grundlage auf und konzentriert sich dabei auf die spezifischen Realitäten, Herausforderungen und Chancen, mit denen verschiedene Teilbranchen wie Nachrichtenmedien, Nachrichtenagenturen, Produzenten und Rundfunkanstalten konfrontiert sind.

Künstliche Intelligenz ist für europäische Medienunternehmen längst kein abstraktes Konzept mehr. Sie ist bereits Teil der täglichen Arbeit – manchmal still und leise, manchmal experimentell und oft mit einer gewissen Vorsicht. Im Laufe des letzten Jahres hat TEMS genau beobachtet, wie Medienakteure KI einsetzen, was sie sich davon versprechen und wo ihre Bedenken liegen. Das Ergebnis ist keine einheitliche Geschichte, sondern eine gemeinsame Richtung.

Für viele Organisationen ist KI in erster Linie ein praktisches Werkzeug. Sie hilft bei der Übersetzung von Inhalten, der Erstellung von Transkripten, der Anreicherung von Metadaten, der Klassifizierung von Archiven und der Vereinfachung der Informationssuche. Diese Anwendungen finden zwar hinter den Kulissen statt, spielen aber bereits eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Effizienz und Zugänglichkeit. Gleichzeitig wird KI selten isoliert eingesetzt: Sie wird in der Regel in bestehende Arbeitsabläufe integriert und stützt sich oft eher auf externe Dienste als auf interne Systeme.

Mit dieser pragmatischen Einführung geht ein starkes Verantwortungsbewusstsein einher. Medienunternehmen sind sich bewusst, dass KI Fragen zu Datenschutz, geistigem Eigentum, Ethik und Vertrauen aufwirft. Viele haben interne Regeln für den Einsatz von KI eingeführt, um die Einhaltung der DSGVO sicherzustellen und den Anforderungen des EU-KI-Gesetzes vorzugreifen. Diese Vorsicht ist kein Hindernis für Innovationen, sondern spiegelt die Rolle der Branche als vertrauenswürdiger Vermittler zwischen Informationen und der Öffentlichkeit wider.

Das Bild ist jedoch uneinheitlich. Einige Unternehmen sind gut gerüstet, um neue Einsatzmöglichkeiten für KI zu erkunden, während andere mit Einschränkungen in Bezug auf Ressourcen, Kompetenzen oder Rechtsunsicherheit konfrontiert sind. Dennoch stehen alle vor einer gemeinsamen Herausforderung: Wie kann KI auf nachhaltige, konforme und sinnvolle Weise eingesetzt werden?

Hier kann TEMS einen Unterschied machen. Durch die Bereitstellung eines gemeinsamen, vertrauenswürdigen Rahmens für Daten und KI-gestützte Dienste kann TEMS dazu beitragen, Hindernisse abzubauen, Transparenz zu fördern und Bedingungen für verantwortungsvolle Innovationen zu schaffen – auf verschiedenen Bereitschaftsstufen. Anstatt einen einzigen Weg vorzugeben, zielt TEMS darauf ab, viele Wege zu ermöglichen.

KI wird auch weiterhin die Art und Weise prägen, wie Medien erstellt, verbreitet und entdeckt werden. Die eigentliche Frage ist, wie sichergestellt werden kann, dass diese Transformation das Medienökosystem Europas stärkt. TEMS wird aufgebaut, um diese gemeinsamen Anstrengungen zu unterstützen – basierend auf Vertrauen, Zusammenarbeit und gemeinsamen Werten.