Für Nachrichtenmedien und Nachrichtenagenturen in ganz Europa ist künstliche Intelligenz bereits in den Redaktionen präsent, manchmal stillschweigend in Tools integriert, manchmal aktiv getestet und oft mit Vorsicht angegangen. Durch seine Arbeit im vergangenen Jahr hat TEMS ein klareres Verständnis dafür gewonnen, wie Nachrichtenorganisationen mit KI umgehen und was sie benötigen, um dies verantwortungsbewusst zu tun.
In der Praxis wird KI meist zur Unterstützung journalistischer Arbeitsabläufe eingesetzt und nicht, um diese zu ersetzen. Nachrichtenorganisationen nutzen KI für Aufgaben wie Transkription, Übersetzung, Sprach-zu-Text-Umwandlung, Metadatenanreicherung, Archivverwaltung und Content Discovery. Diese Tools helfen Journalisten, schneller zu arbeiten und ein breiteres Publikum zu erreichen, insbesondere über Sprachen und Formate hinweg. Allerdings bleiben diese Anwendungen oft fragmentiert, an externe Plattformen gebunden und losgelöst von umfassenderen Datenstrategien. Infolgedessen verfügen Redaktionen über wertvolle Inhalte, die nicht immer strukturiert, nachvollziehbar oder als strategischer Vorteil nutzbar sind.
Alongside this pragmatic adoption comes a strong sense of editorial and ethical responsibility. Concerns around source protection, intellectual property, data privacy, and the risk of hallucination and unintended bias are central to decisions about AI adoption. Many organisations have introduced internal rules or restrictions, often aligned with GDPR and anticipating obligations under the EU AI Act. For news media, maintaining trust with sources and audiences is non-negotiable.
Der Grad der Bereitschaft variiert stark. Einige Redaktionen haben Spielraum für Experimente, während andere mit Einschränkungen konfrontiert sind, die sie daran hindern, über wesentliche, aufgabenbezogene Anwendungen hinauszugehen. Dennoch stehen alle vor ähnlichen Fragen: Wie kann KI eingesetzt werden, ohne die Kontrolle über Daten, Inhalte und redaktionelle Standards zu verlieren? Wie kann sichergestellt werden, dass jahrzehntelang verifizierte Berichte, Fotos und Videos in einem KI-gesteuerten Ökosystem nicht unterbewertet oder missbraucht werden? Und wie kann man sich an neuen Märkten beteiligen, ohne die Unabhängigkeit zu gefährden oder die menschliche Dimension aus den Augen zu verlieren?
TEMS bietet einen strukturierten, europäischen Ansatz, der Nachrichtenorganisationen dabei hilft, verifizierte Berichterstattung in gut dokumentierte, hochwertige Assets umzuwandeln, die unter ihrer Kontrolle bleiben. Es unterstützt eine transparente Dokumentation von Rechten, die Verifizierung von Quellenangaben und Vertrauenskennzeichnungen, die Inhalte branchenübergreifend besser auffindbar und wertvoller machen. Außerdem stärkt es die kollektive Verhandlungsmacht gegenüber KI-Unternehmen und -Plattformen und reduziert die Komplexität, mit der einzelne Medienunternehmen konfrontiert sind, wenn sie sich allein mit Lizenzierung, Rechten und Compliance auseinandersetzen müssen.
Da KI die Art und Weise, wie Informationen produziert, verifiziert und verbreitet werden, neu gestaltet, werden gemeinsame Rahmenwerke, die auf Vertrauen und Transparenz basieren, immer wichtiger. TEMS möchte Nachrichtenmedien und -agenturen bei diesem Wandel mit denselben Prinzipien unterstützen, die auch ihre tägliche Arbeit leiten: Genauigkeit, Unabhängigkeit und öffentliches Vertrauen.